Ecovis Steuerpolitikbarometer

Information von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten

Information und Diskussion zu steuerpolitischen Themen - in Deutschland und im internationalen Vergleich

Thomas Fricke – Reformgedöns reloaded 08.01.2010

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von Thomas Fricke, Financial Times Deutschland

Seit der Wahl macht sich ein diffuser Zweckalarmismus über den Zustand des Landes breit. Dabei wäre es gut, jetzt nicht heillos an Dingen herumzureformieren, die gar nicht das Problem sind. Ein Ursachenbefund.

Steuersystem: Verzwickt und zugenäht 05.01.2010

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von Marco Völklein, Süddeutsche Zeitung

Es klingt verlockend: Schwarz-Gelb verspricht den Steuerzahlern mehr Spaß mit dem Finanzamt. Doch ganz so einfach lassen sich die Vorhaben nicht umsetzen.

Alle Jahre wieder – ein Weihnachtsmärchen 22.12.2009

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Berlin, 22. Dezember 2009 – Schon im Koalitionsvertrag schmückte sich die neue Bundes­regierung mit fremden Federn: Sie schrieb sich die Steuerentlas­tungen in Milliardenhöhe zu, die ab dem 1. Januar 2010 die erweiterte Abzugs­fähigkeit der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bringen soll. An den schon im Sommer 2009 von der Vorgängerkoalition beschlossenen Neurege­lung wolle man „festhalten“. Unterschlagen wird dabei, dass die neue wie die alte Regie­rung damit nur einem Auftrag des Bundesverfassungsgerichts ge­folgt sind, das die bisherige Begrenzung für verfassungswidrig erklärt hatte. Allerdings führt das so genannte Bürgerentlastungsgesetz auch dazu, dass in vielen Fällen andere „sonstige Vorsorgeaufwendungen“, wie zum Beispiel für Unfall-, Haftpflicht- oder vor 2005 abgeschlossene Lebensversicherungen, überhaupt nicht mehr als Sonderausgaben abgesetzt werden können. Das kann nämlich dann passieren, wenn die abzugsfähigen Kranken- und Pflege­versicherungsbeiträge das Limit von 2.800 Euro für Selbstständige, die diese voll selbst tragen, und 1.900 Euro für die meisten Lohn- und Gehaltsempfän­ger, die einen Arbeitgeberanteil dazu oder Beihilfen für die Krankheitskosten erhalten. Dass die „anderen sonstigen Vorsorgeaufwendungen“ ganz unbe­rücksichtigt bleiben, hat das Bundesver­fassungsgericht indes „nicht verlangt und vermutlich auch nicht gewollt“, meint Ecovis-Vorstand Professor Dr. Peter Lüdemann. Zwar gibt es jetzt, damit sich niemand schlechter stellen soll, eine so genannte erweiterte Günstigerprü­fung, sprich: einen Vergleich mit den bis 2004 geltenden Höchstbeträgen für den Abzug von Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben. „Womit die Ver­wirrung komplett ist“, so Lüdemann, der aus diesem Anlass seine Gedanken über die Steuerpolitik in ein Märchen gekleidet hat…

Große stern-Aktion „Familien in Not“ 18.12.2009

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Familien mit Kindern und insbesondere Alleinerziehende werden in Deutschland vom Staat stiefmütterlich behandelt. Im europäischen Vergleich tragen sie fast die höchste Netto-Abgabenlast, hat das internationale Steuerpolitikbarometer von Ecovis ermittelt.

Wenn der Ernährer durch Arbeitslosigkeit, Krankheit, Unfall oder Tod ausfällt, droht vielen Familien, die ohnehin schon schwer über die Runden kommen, sogar der soziale Absturz. Deshalb brauchen sie – vor allem die Kinder – unsere Unterstützung. Wenn Sie mithelfen möchten, hier geht es zur Spendenaktion „Familien in Not“, die das Magazin stern ins Leben gerufen hat.

Steuerpolitik international: Steuersorgen wichtiger Partner 16.12.2009

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infocomma.de 19.11.2009. Ständig geänderte Vorschriften und zu hohe Haushaltsdefizite, diese beiden Themen bewegen derzeit die Steuerexperten in anderen Ländern am häufigsten, zeigt das internationale Steuerpolitikbarometer von Ecovis. „Angesichts sinkender Einnahmen infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise sehen sich vor allem osteuropäische Reformstaaten mit Flat Tax, also einem einheitlichen Einkommensteuersatz, in einer Zwickmühle“, erklärt Professor Dr. Peter Lüdemann, Vorstandsmitglied und Experte für internationales Steuerrecht bei Ecovis. „Einerseits müssen sie ihre Staatshaushalte stabilisieren. Andererseits aber möchten sie nicht auf die Investitions- und Wachstumsanreize der vergleichsweise niedrigen Einheitssätze verzichten.“

Das wird begossen 16.12.2009

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Ob Erbschaftssteuer, Abschreibungen oder Kindergeld – mit ihrem Sofortprogramm bringt die Bundesregierung im nächsten Jahr 8 Mrd. Euro unters Volk.

Steuerpolitikbarometer: Die Steuersorgen der Anderen 16.12.2009

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Gabler-Steuern.de 13.11.2009. Ständig geänderte Vorschriften und zu hohe Haushaltsdefizite, diese beiden Themen bewegen derzeit die Steuerexperten in anderen Ländern am häufigsten, zeigt das internationale Steuerpolitikbarometer von Ecovis. „Angesichts sinkender Einnahmen infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise sehen sich vor allem osteuropäische Reformstaaten mit Flat Tax, also einem einheitlichen Einkommensteuersatz, in einer Zwickmühle“,erklärt Professor Dr. Peter Lüdemann, Vorstandsmitglied und Experte für internationales Steuerrecht bei Ecovis. „Einerseits müssen sie ihre Staatshaushalte stabilisieren. Andererseits aber möchten sie nicht auf die Investitions- und Wachstumsanreize der vergleichsweise niedrigen Einheitssätze verzichten.“

Das Steuerrecht überfordert die Finanzämter 02.12.2009

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Viele Finanzämter sehen sich nicht mehr in der Lage, das Steuerrecht anzuwenden. In Niedersachsen forderte ein Finanzamt Steuerpflichtige auf, Einspruch gegen die eigenen Bescheide einzulegen und ihre Steuerlast selbst auszurechnen. Die Konsequenz ist fatal.

Internationales Steuerpolitikbarometer: Die Steuersorgen der Anderen 12.11.2009

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Berlin, 12. November 2009 – Ständig geänderte Vorschriften und zu hohe Haushaltsdefizite, diese beiden Themen bewegen derzeit die Steuerexperten in anderen Ländern am häufigsten, zeigt das internationale Steuerpolitikbarometer von Ecovis. „Angesichts sinkender Einnahmen infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise sehen sich vor allem osteuropäische Reformstaaten mit Flat Tax, also einem einheitlichen Einkommensteuersatz, in einer Zwickmühle“, erklärt Professor Dr. Peter Lüdemann, Vorstandsmitglied und Experte für internationales Steuerrecht bei Ecovis. „Einerseits müssen sie ihre Staatshaushalte stabilisieren. Andererseits aber möchten sie nicht auf die Investitions- und Wachstumsanreize der vergleichsweise niedrigen Einheitssätze verzichten.“

Armutszeugnis für Familienförderung in Deutschland 15.09.2009

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Berliner Morgenpost 15.9.2009. Die Regierung hatte sich die Förderung von Familien groß auf die Fahne geschrieben. 2007 wurde das Elterngeld eingeführt und jüngst Kindergeld sowie die steuerlichen Freibeträge für die Kleinen angehoben.

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