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Warum die große Steuerreform nie kommt 10.11.2010
Kategorien: Presseschau | Kommentare: 0Sven Böll, Spiegel.de
Sven Böll, Spiegel.de
Berlin, 4. Oktober 2010 – Das häusliche Arbeitszimmer „war schon immer ein beliebtes Streitobjekt zwischen Finanzamt und Steuerzahlern“, weiß Dr. Ferdinand Rüchardt, Vorstandsmitglied bei Ecovis. Seit 1996 hat der deutsche Gesetzgeber zudem die Möglichkeiten, die Kosten für das Heimbüro als Betriebsausgaben oder Werbungskosten geltend zu machen, sukzessive eingeschränkt. Seit dem 1. Januar 2007 mehr…
Erst britisches Pfund und Euro, dann der japanische Yen: Währungsturbulenzen beeinflussen Umsatz- und Gewinnchancen der Unternehmen mehr denn je. Eine Umfrage bei Ecovis-Partnerkanzleien in 20 Ländern – von Spanien bis Japan – zeigt, inwieweit Verträge in fremder Währung abgeschlossen und Wechselkursgewinne oder -verluste verbucht werden können. „Der Liberalisierungsschub, den der Welthandel seit dem Fall des Eisernen Vorhangs erlebt hat, spiegelt sich auch in den einzelstaatlichen Gesetzen wider“, zieht Professor Dr. Peter Lüdemann, Ecovis-Vorstandsmitglied und Experte für internationales Steuerrecht, das Fazit.
Spiegel online. Kuriose Idee der spanischen Regierung: Um die Schuldenkrise zu bewältigen, sollen Steuersünder Staatsanleihen kaufen – zu niedrigeren Zinsen. Im Gegenzug würden die Fiskus-Betrüger straffrei davonkommen.
SteuerConsultant, 6/10. Rund eine Milliarde Euro am Mehreinnahmen von Steuersündern, die von den Schweizer Steuerdaten-CD aufgechreckt wurden und beim Finanzamt Selbstanzeige erstattet haben – manchen Politikern ist das noch nicht genug.
Gabler Steuern. Rund eine Milliarde Euro an Mehreinnahmen von Steuersündern, die von den Schweizer Steuerdaten-CDs aufgeschreckt wurden und beim Finanzamt Selbstanzeige erstattet haben – manchen Politikern ist das noch nicht genug. Sie verlangen, dass Selbstanzeigen nicht länger vor Strafe schützen sollen.
Rund eine Milliarde Euro an Mehreinnahmen von Steuersündern, die von den Schweizer Steuerdaten-CDs aufgeschreckt wurden und beim Finanzamt Selbstanzeige erstattet haben – manchen Politikern ist das noch nicht genug. Sie verlangen, dass Selbstanzeigen nicht länger vor Strafe schützen sollen.
Financial Times Deutschland. Manchen Politikern scheinen 1 Mrd. Euro an Mehreinnahmen von Steuersündern, die beim Finanzamt Selbstanzeige erstattet haben, noch nicht genug. Sie verlangen, dass Selbstanzeigen nicht länger vor Strafe schützen sollen. Diese Forderung ist überzogen.
cte/Reuters/ddp, Spiegel.de
Das Signal ist überdeutlich: In ihrem Frühjahrsgutachten sprechen sich die führenden Wirtschaftsforscher klar gegen Steuersenkungen aus, die Pläne der Regierung weisen die Experten als unrealistisch zurück. Ihre Empfehlung: Die Koalition soll sparen wie noch nie.
von Philipp Wittrock und Ole Reißmann, Spigel.de
Die Opposition wittert den Ausverkauf der Demokratie: Die FDP bekommt eine Millionenspende eines Hotelunternehmers und setzt anschließend eine niedrigere Mehrwertsteuer für Hotels durch. Auch die Union profitiert von großzügigen Gönnern.