Im Kampf um die Steuerehrlichkeit und gerechte Steuerverteilung

(25.07.2013)

In Zeiten hoher Staatsschulden und knapper Kassen in vielen Industrieländern verschärfen die Finanzbehörden die Jagd auf Steuersünder, und der Druck auf Steueroasen nimmt zu. Grund genug für Ecovis, die Partnerkanzleien in aller Welt zu befragen, wie sich die Situation für die Steuerzahler, insbesondere die Unternehmen, in ihren Ländern entwickelt hat. „Das überwältigende Echo zeigt, wie ernst das Thema Steuerehrlichkeit und gerechte Steuerverteilung genommen wird“, erklärt Professor Dr. Peter Lüdemann, Ecovis-Vorstand und Experte für internationales Steuerrecht. Ecovis-Partner aus 33 Ländern nahmen an der Steuerbarometer-Umfrage teil – so viele wie noch nie. Fazit: „Bei der Beschaffung steuerlich relevanter Informationen und der Kontrolle der Steuererklärungen rüsten die Staaten in der Tat eher auf als ab“, sagt Lüdemann. Insbesondere nutzen sie dazu die Möglichkeiten der digitalen Informationstechnologie, setzen aber auch zunehmend auf anonyme Tippgeber. Zugleich bieten 88 Prozent der von der Umfrage erfassten Länder weiterhin die Möglichkeit, nicht deklarierte steuerliche Einkünfte nachzumelden und so einer Strafverfolgung zu entgehen, die bei einer Aufdeckung durch das Finanzamt droht. In mehreren Ländern sind jedoch auch bei einer freiwilligen Steuerbeichte über die entsprechenden Steuernachzahlungen und Verzugszinsen hinaus zusätzliche Strafzahlungen fällig.

 

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Autor:
Julia Hanke
julia.hanke@ecovis.com
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